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Wie viel kW braucht der Raum? Was hinter der Leistungsangabe steckt

Wie viel kW braucht der Raum? Was hinter der Leistungsangabe steckt

Die häufigste Frage bei der Aufnahme lautet: „Reichen 3,5 kW?" Die Antwort hängt fast immer von mehr ab als nur von der Raumgröße.

Die Faustregel und ihre Grenzen

Bei einem durchschnittlichen, gut gedämmten Raum mit 2,7 m Höhe rechnet man mit rund 85 W Kühlleistung pro Quadratmeter. Für ein 25 m² großes Wohnzimmer sind das etwa 2,1 kW – auf dem Papier würde also ein 2,5-kW-Gerät genügen. In der Praxis ist die Rechnung selten so sauber.

Was verändert den Bedarf?

  • Ausrichtung. Ein nach Süden gerichteter Raum mit großen Fenstern hat im Sommer bis zu 15 % mehr Last als ein Raum nach Norden.
  • Dämmung. Bei alten, ungedämmten Wänden braucht derselbe Raum 25 % mehr Kühlleistung.
  • Oberstes Geschoss. Räume unter einem aufgeheizten Dach brauchen zusätzlich 10–15 %.
  • Glasflächen. Balkontür, Glaswand, Dachfenster – jede große, unverschattete Glasfläche bringt zusätzliche Wärme.
  • Innere Lasten. Ein Serverraum oder ein Büro mit vielen Geräten ist eine ganz andere Kategorie als ein Schlafzimmer.

Ist größer immer besser? Nein.

Eine überdimensionierte Anlage kühlt schnell herunter und schaltet ab – sie taktet. Das hat drei Folgen: Sie entfeuchtet weniger, der Verdichter verschleißt schneller, und der Verbrauch wird nicht proportional besser, weil Inverter-Geräte im Teillastbetrieb am effizientesten arbeiten. Deshalb wählt man besser die dem Bedarf nächstliegende Größe statt der nächstgrößeren.

Was lässt sich nur vor Ort entscheiden?

Der Platz für das Außengerät, die Leitungsführung, die Kondensatableitung und die Belastbarkeit der vorhandenen Elektroinstallation. Diese Punkte ändern die kW nicht, bestimmen aber Kosten und Bauzeit. Deshalb bleibt die Vor-Ort-Aufnahme der erste Schritt – bei uns kostenlos.

Probier den Klimarechner aus und fordere anschließend eine kostenlose Aufnahme an.

Kostenlose Aufnahme, unverbindliches Angebot

Ich komme vorbei, sehe mir alles an und erstelle mehrere Angebotsvarianten – damit du die Kosten kennst, bevor du entscheidest.